Gutes Motto, schönes Transparent! Davor ein antifaschistischer Schutzwall (Abbildung ähnlich) ‘Bilder vom Cup’ weiterlesen
Chemnitz 8 Grad Regen – in der Drehe. Jedenfalls gefühlte 30 Grad kälter als am Vorabend beim Abkreiden. Der häßliche Stiefbruder von Hurrikan “Irene” führte unablässig neue Schauer heran. Es sollte den ganzen Tag nicht aufhören. Als die Sportanlage am Harthwald betreten wird, steht fest: Es wird heute eine Regenschlacht geben, was einerseits viele Tore, aber auch unschöne Ergebnisse verspricht. Das Ausweichen zum Harthwald wurde nötig, da die Westkampfbahn kurzfristig wegen eines auf den Samstag verlegten Seniorenspiels (Alte Herren, 2. Kreisklasse) nicht zur Verfügung stand. Fortuna hat das Spiel gegen Stahl Reichenhain übrigens 3:1 gewonnen.
Auch die Ansetzungen veränderten sich gegenüber der Auslosung: Nicht 15 Teams, sondern nur 11 traten an. Flughunde passten wie im Vorjahr, Cafe Taktlos meldete sich kurzfristig ab, eine neue Spielgemeinschaften Granit Dorftrottel wurde gebildet und die Sofakickers Lesecafe (Rumpfteam) von der Hartmannstraße unterstützt. Mit einer halben Stunde Verspätung, nach Aufbau des Verpflegungstraktes, der Spielleitungsloge, eines Propaganda-Standes der Antifa und diverser Verschläge zum Regenschutz geht es los. Anpfiff! ’7. A.F.F.I.-Cup: Kapriolen’ weiterlesen
Nach Auslosung im Gefängnishof auf dem Kaßberg wird nun kommenden Samstag wie folgt angetreten:
PLATZÄNDERUNG + TEAMS + AUSLOSUNG
Es sind noch 9 (neun) Tage bis zum Cup. Ein paar wichtige Neuigkeiten wollen wir mitteilen. Der Cup findet entgegen Blatters Ankündigung NICHT AUF DER WESTKAMPFBAHN statt. Da wurde sich offensichtlich verlost. Ein kurzfristig verlegtes Spiel der Senioren des VfB Fortuna gegen Stahl Reichenhain zwingt uns auf den Sportplatz am Harthwald. Dort fand der A.F.F.I.-Cup bis 2009 statt. Vielen Dank an die Sportfreunde Chemnitz Süd 2000 für die kurzfristige Zusage!
Wer mitspielen oder zuschauen will, müsste sich demzufolge umorientieren, obwohl die Partie auf der Westkampfbahn für Hopper_innen durchaus ihren Reiz haben dürfte. Die Sportanlage Am Harthwald erreicht ihr über die Wolgograder Allee und Am Harthwald. ’27. August VII. A.F.F.I.-Cup – News!’ weiterlesen
Antirassistisches Fußballturnier: „Kicken gegen Rechts“
Liebe Fußballfreundinnen und Fußballfreunde,
Wir, der Jugendverein Agenda Alternativ e.V., laden euch zu unserem Turnier am 06.08.2011 herzlich ein. Treffpunkt ist 10.00 Uhr am Club des Schwibbogen e.V. (J-Town Club), Schwarzenberger Straße 26, 08349 Johanngeorgenstadt. Neben ausreichend Parkmöglichkeiten befindet sich dort die Anmeldung. Gegen 11 Uhr wird das eigentliche Turnier an der ehemaligen Mittelschule Johann Heinrich Pestalozzi, Schwarzenberger Straße 2, 08349 Johanngeorgenstadt, beginnen. Sofern es nicht schneit, hagelt, regnet oder stürmt werden wir auf dem vorhandenen Tartanplatz spielen können, alternativ kann auch die Turnhalle genutzt werden. Für jede Spielerin und jeden Spieler ist ein kleiner Unkostenbeitrag von 1 € zu entrichten. Für Getränke und Essen ist gegen einen geringen Betrag gesorgt. Nachdem Turnier kann bei der After Show im J-Town Club ausgespannt werden. ‘Hinweis: Antirassistisches Fußballturnier in Johanngeorgenstadt’ weiterlesen
… “tolle” Aktion in Aue. “Pyrotechnik legalisieren, Emotionen respektieren” und so – zusammen mit Chemnitzer (NS) und Cottbusser (CBR) Nazis und Reichsflagge.
Quelle Bilderserie KKN
Bei der Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Ausstellung “Strafraum Sachsen” hat der zuständige Ehrenamtler der CFC-Fanpage folgendes verstanden:
Das ist natürlich kompletter Blödsinn, daher eine kurze Reaktion:
Zum einen bezog sich der Vorwurf an KS konkret auf nazistische und antisemitische Sprühereinen auf der Liselotte-Herrmann-Straße. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, warum – wenn Außendarstellung fast alles ist – solcher Mist dann nicht von der Gruppe überpinselt wird. Da es längere Zeit dort steht und die Fläche nicht unbekannt ist (vorher hatte NS hier gemalt, einige Reste sind noch zu sehen und wurden genutzt), wurde den KS eine Duldung solcher Äußerungen im Namen der Gruppe unterstellt.
Der zweite Teil der bewußt (?) falsch wiedergegebenen Aussagen bezog sich darauf, dass mit Aktionen gegen Stadionverbote und Polizeigewalt gerade die organiserte Fanszene – eben Ultras – bereits in einer politischen Liga spielen. Sie können also zum einen Vorwürfe oder Fragen nicht unter Verweis auf “Politik hat im Stadion nichts zu suchen” abbügeln. Zum anderen haben organisierte Gruppen damit auch eine politische Wirkung und Verantwortung im Stadion. Eine solche gegen Diskriminierung und Nazis wurde eingefordert, statt immer zuerst auf Verordnungen “von oben”, Stadionordnungen, Polizei usw. zu schielen, wie das Vereine machen. Wenn keine klare Abgrenzung zu rechten Tendenzen stattfindet, sondern Fangruppierungen sich als falsch verstandene akzeptierende und unpolitische Sozialarbeiter_innen ohne Ausbildung aufspielen, bedeutet das allerdings einen Vorschub. In diesem Sinne ist der Jugendclub UK und das Stadion Gellertstraße gar nicht zu vergleichen. ***(Anmerkung 23.05.11: Der Artikel besaß in ursprünglicher Fassung noch einen abschließenden Satz mit einer persönlichen Namensnennung. Dieser wurde entfernt, da er im Wesentlichen auf einem Mißverständnis basierte und damit falsch war. Er hatte weder etwas mit der Grundaussage des Artikels, noch mit der vertretenen Meinung im Redebeitrag zu tun.)
Im Chemnitzer DAStietz ist vom 12. April bis 12 Mai die Ausstellung “Strafraum Sachsen” der Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fussball (Leipzig) zu Gast. Die Ausstellung stellt verschiedene Formen der Diskriminierung im sächsischen Fußball vor: Rassismus, Antisemitismus, Neonazismus, Sexismus und Homophobie. In den Stadien, in Fanzines oder in den Fangruppen tauchen immer wieder Formen der Diskriminierung auf, die Menschen stigmatisiert oder ausgrenzt. Zum Teil wird der Fußball auch von rechten Gruppierungen als Agitations- und Wirkungsfeld genutzt und dementsprechende Aktionen werden durchgeführt. Allerdings geht es der Ausstellung auch darum die positiven und integrativen Seiten des Sports aufzudecken. Durch die Erfahrung von Solidarität und Fairness können junge Menschen im Fußball lernen, dass die eigene Persönlichkeit ohne Zuschreibungen von Stereotypen und Vorurteilen entwickelt werden kann. Parallel zur Ausstellung findet ein umfangreiches Begleitprogramm statt (s. Flyer unten).
Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Strafraum Sachsen/Chemnitz.
So titelte die Chemnitzer Morgenpost heute. Hintergrund sind aber nicht die massiven Rechtsverletzungen der Polizei beim Durchprügeln der Nazi-Demo am 5. März, sondern Vorfälle nach dem Spiel Sachsenring Zwickau gegen den CFC am Samstag. Nach Fanberichten provozierten Chemnitzer und Dresdner BFE nach Ende des Spieles und griffen dann im Bahnhof Zwickau wie erst vor drei Wochen an der Zentralhaltestelle durch: Mit Pfefferspray, Tritten, Schlägen. Die Morgenpost dazu: ‘Ärger für CFC-Aufsichtsrat und Polizei-Chef Reißmann’ weiterlesen









